Direct Mailing
Beschreibung:
Direkt ist diese Werbung deshalb, weil sie
vom Unternehmen direkt an den möglichen
Kunden gesendet wird. Die einfachste Art
ist der Werbebrief. Weitere Formen sind
speziell gestaltete Postkarten, Fliers,
Sucess Stories, Prospekte usw. mit oder
ohne Briefumschlag und Rückantwortauf-
forderung. Direktwerbung kann via Post,
Fax oder E-Mail betrieben werden.
Erfahrung
Beim klassischen Direct Mailing sind
folgende Faktoren äusserst wichtig:
1. Adressauswahl: Sind das meine potentiellen
Kunden und wird das Mailing an den Entschei-
dungsträger des Unternehmens geschickt?
2.
Botschaft: Weckt das Mailing die Aufmerksam-
keit des Lesers? Spricht es ein Bedürfnis des
Empfängers an und wird in der Sprache des
Lesers geschrieben?
3. Repetition: Die Repetition könnte in
folgenden Stufen ablaufen:
a. Leser wirft einen flüchtigen Blick darauf.
b. Hatte Streit mit der Frau oder Zahnweh,
schaut heute keine Post an.
c. Das habe ich doch schon mal gesehen.
d. Der nervt.
e. Was bieten die eigentlich an?
f1. Ich habe einen Bedarf, von denen habe
ich doch schon mal gehört, da rufe ich
gleich mal an, oder
f2. Die sind so beharrlich, die will ich mal
kennen lernen.
Mögliche Einsätze für ein
Direct Mailing
1. Bekanntmachung eines neuen Produktes
oder einer neuen Dienstleistung.
2.
Als Werbemittel zum Kombinieren mit der Telefonakquisition (erster Aussand, dann
telefonisch Nachfassen, später Erinnerungsmails).
3. Oder einfach als glatte Idee, um originell auf sich aufmerksam zu machen.
Vorteil:
Bei sorgfältiger Adressierung ist das Direct
Mailing eine Methode, um direkt an die möglichen
Käufer zu gelangen. Als E-Mail oder Fax kann
sogar relativ kostengünstig eine grosse Menge
von potentiellen Kunden erreicht werden. Bei
einer konsequenten Repetition erfolgen
unausweichlich Anfragen.
Nachteil
Bei einem Direct Mailing, ganz gleich über welchen
Kanal, gibt es immer ein paar wenige, die ihrem
Unmut Ausdruck verleihen wollen. |